Meine Qual mit der Wahl

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+++ English version below +++

Mal davon abgesehen, dass ich mich nicht wirklich als einen politischen Menschen  bezeichnen würde, habe ich mich dazu durchgerungen das hier zu schreiben. Am 24. September 2017 werde ich wählen gehen, irgendwie, aber ich ich werde es tun. Von gaehnipig.

Das ist meine dritte Bundestagswahl und es arbeitet sehr in mir, wer denn nun dieses Jahr meine Stimme erhält, eigentlich wie bei jeder Wahl. Es ist beinnahe eine richtige Tradition.

Bei Betrachtung der etablierten Parteien und der Gründe, warum ich für sie wählen sollte (CDU, SPD, die Linke, Bündnis `90 die Grünen, FDP), wurden die Dinge über Jahre immer komplizierter.

„Da die Unterschiede der Parteien auf dem Blatt signifikanter aussehen, als in der tatsächlich gelebten Politik. Politik besteht nicht nur aus Beschlüssen und Gesetzen, sondern aus Präsenz, Repräsentation. Das geht es auch um die menschliche Komponente für mich.“

Ich werde meine kleinen flachen Gedanken über die etablierten Parteien mit euch teilen.

CDU – Starke Familie, starke Wirtschaft – bloß keine Experimente, am Drücker bleiben. Erinnert mich an Theresa May’s „stable and strong“-Wahlkampf. Auf jeden Fall will die CDU nichts aufs Spiel setzen.

SPD – Gerechtigkeit, Gerechtigkeit, Gerechtigkeit in Sachen…Das hängt oft davon ab wo man wohnt. Ihre Werbekampagne ist regionalspezifische Gerechtigkeit. Aber was ist mit Gleichheit?

Bündnis ’90 die Grünen – „Hey Leute vergesst nicht den Klimawandel“, mal davon abgesehen ist es schwierig ihre Politik zu erfassen. Sie könnten eigentlich mit allen Parteien. Das macht sie eigentlich zur Blutgruppe Null negativ der Politik. Aber ist das gut? Das erinnert mich an die Schulzeit, er konnte sich mit jedem anfreunden, doch man konnte nie auf ihn zählen wenn es drauf ankam.

FDP – Von der Wahlwerbung weiß ich eines sicher. Christian Lindner ist ein hübscher Typ. Ich denke er wird my nächstes Topmodell. Erwähnenswert ist, in Berlin wählen wir ob der Otto Lilienthal Flughafen Tegel (TXL) weiterlaufen soll oder geschlossen werden muss. Dank eines Mannes mit dem selben Nachnamen wie meine ehemalige Mitbewohnerin. Ich vermisse wie sie die Türen geknallt hat und sich über mein Aussehen lustig gemacht hat.

Wie dem auch sei, es ist wie immer. Ich kann mich nicht entscheiden. Meiner Meinung nach sind alle etablierten Partiellen recht nachvollziehbar, doch wie beschrieben sind die tatsächlichen Unterschiede in der Politik für mich schwer zu identifizieren. Vielleicht bin ich gelangweilt, wegen der letzten Legislaturperiode und das Gefühl was diese mir gab. Mir fehlt eine Partei die an mein Gewissen appelliert, dass meine Stimme wirklich zähle. Das bringt mich dazu vielleicht eine der kleineren Parteien zu wählen. Doch das Leben ist ein Kompromiss. Richtig?

Ungefähr 20 % der Deutschen, die zur Wahl gehen finden zu ihrer Entscheidung mithilfe des Wahl-O-Maten. Entwickelt von der Bundeszentrale für politische Bildung, ist es ein einflussreicher Faktor geworden, wie Menschen wählen. Allerdings passt es mir nicht, dass da anhand von Tendenzen eine Partei abgeleitet wird.

Jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass ich bis zum 24. September warte. Mit einer Tasse Kaffee in der Hand werde ich die Wahl-O-Mat-Alternative deinwal.de nutzen. Dort beantwortet man Fragen, welche mit den Abstimmungen und Entscheidungen der Parteien des tatsächlichen politischen Alltags abgeglichen wird und nicht nur Tendenzen.

Dann werde ich ich in die Schule laufen, wo ich wählen werde, in der letzten Minute und werde wählen, wählen, wählen. Bis jetzt habe ich nie eine Partei noch mal gewählt.

Einige Parteien haben es nicht in meinen Text geschafft. Verzeihung, aber ich werde es einfach nicht tun. Nee.

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My struggle with this election

Despite the fact that I don’t consider myself a political person, I decided to write this piece. On the 24th of September 2017 I’m going to vote, somehow, but I will. By gaehnipig.

This is my third federal election and I am struggling as hell who is going to receive my vote this year, like every election. It has almost become a tradition.

When looking at the established parties and why I should vote them (CDU, SPD, die Linke, Bündnis ’90/ Die Grünen, FDP), things only became more complicated over the years. I’m going to share my intimate, small and shallow little thoughts to the established parties with you in some short words.

CDU – strong family, strong economy – no experiments, staying superior. Reminds me of Theresa May’s „stable and strong“ slogans. They are seriously not jeopardizing anything.

SPD – Justice, Justice, Justice in… – depends on where you live in Germany (education and stuff…). But what about equality?

Bündnis 90′ die Grünen – „Hey guys don’t forget the climate change“, besides that it’s hard for me to recognize what they are really up to. They are pretty heavily swimming with the trend. It seems they could work with every other partie. That makes them the Bloodtype zero negative. Is that a good thing? Reminds me of a guy from school, he was cool with everybody but you could never count on him.

FDP – I just know from the ad campaign that Christian Lindner is a handsome guy. I think he is going to be my next top model. Eventually, we also vote in Berlin if the airport in Tegel should continue to operate or if it should be closed. Thanks to the FDP and a guy with the same lastname as a former flatmate of mine (I miss her slamming the door and making fun of my look).

Anyway, I face the same situation as always. I can not make a decision. In my opinion, these parties are all established and quite reasonable but at the end it’s hard for me to see the actual differences between them. Maybe I’m bored because of the politics they all made the last legislature and the feeling I got. I’m missing a party who says: “Your vote actually counts, dude!” Nobody is appealing to my conscience That is leading me to vote for some small parties, something that fits. But life is a compromise. Isn’t it?

About 20% of the people who are going to vote find the parties they choose by answering questions in the so-called Wahl-O-Mat (Vote-O-Mat). Developed by the Federal Agency for Civic Education it has become a strong influence in how people vote. I find fault with the fact that you choose your party based on tendencies.

Now I’m sure, that I gonna wait until the 24th of September. With a cup of coffee in my hand, I will use the Wahl-O-Mat-alternative deinwal.de. They let you answer questions and try to find the party who thinks like you, based on their decisions, polls and point of view, not just on tendencies.

Then I’m gonna walk into that school on the last minute, where I’m going to vote and vote, vote and vote. To this day, I have never voted the same party twice.

*Some parties didn’t make it into my post and I’m not going to mention them. I just won’t.

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