Das konservative Dilemma

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+++ Englisch version below +++

„Zur Wahl zu gehen, wird doch sowieso nichts ändern” und „Es gewinnen doch immer dieselben Parteien” sind nur ein paar Argumente von Menschen, die nicht zur Wahl gehen. Auf der anderen Seite gibt es eine große Gruppe an Wählern, doch die meisten von denen wählen die klassischen Parteien, wie die CDU oder die SPD. Und so stecken wir in Deutschland in einem konservativen Dilemma. Von Martin Krüger

Meiner Meinung nach sollte Deutschland kein konservatives Land mehr sein. Wir brauchen eine politische Reformation, besonders in den Gebieten Umwelt und Digitalisierung. Schaut man sich die Skandale der letzten Zeit an, wird das deutlich: Autos aus Deutschland produzieren zu viel Abgase, Insekten sterben millionenfach, aufgrund von Pestiziden und so weiter. Zudem hat Deutschland eine der schlechtesten digitalen Infrastrukturen Europas. Sollte ein Land wie Deutschland, das so stolz auf seine technische Industrie ist, nicht ein Vorreiter in der Digitalisierung sein?

Kein Grund für Veränderung

Ich kann Menschen verstehen, die konservative Parteien wählen. Wir haben eine starke Wirtschaft, ein funktionierendes Sozialsystem und jede Menge Freiheiten. Warum sollte man also andere Parteien wählen, wenn doch momentan alles in Ordnung ist? Aber manchmal fühlt es sich so an, als lebe man in Deutschland im Jahre 1980. Wir sollten jedoch offen sein für neue Ideen, als in der Vergangenheit zu leben. Natürlich ist momentan alles gut. Aber es wäre nicht verkehrt, an die Zukunft zu denken. Wenn die Umwelt in 20 Jahren zugrunde gerichtet ist, dann wünschen sich viele bestimmt, sie hätten damals mehr dagegen unternommen. Unsere großen Parteien sind einfach zu groß und das Interesse an Themen wie Nachhaltigkeit wird von diesen Parteien nicht ausreichend behandelt (ich sage nicht, dass sie es gar nicht behandeln, nur eben nicht genug). Grüne, Liberale oder neue Parteien hingegen sind zu klein, um wirkliche Veränderungen anzustoßen.

Unsere politische Suppe

Wenn ich unsere politische Situation beschreiben müsste, dann würde ich die Metapher einer Suppe wählen. Sie schmeckt gut, wird allerdings seit Jahren auf dieselbe Weise zubereitet. Es fehlt etwas Pfeffer und Gewürze. Zudem ist sie ein wenig ungesund. Also bleib am Wahltag nicht Zuhause mit der Ausrede, unser politisches System wird sich nicht deinetwegen ändern. Geh lieber zur Wahl mit dem Gedanken, dass es sich vor allem nicht ändert, wenn du Zuhause bleibst. Bist du zurzeit glücklich, dann zeige es indem du die CDU wählst. Bist du nicht zufrieden, dann wähle eine andere Partei. Aber heul nachher nicht über die Politiker/innen, wenn du dich entscheidest, lieber auf der Couch zu sitzen, als 30 Minuten zu investieren, um ein kleines Kreuz zu machen. Also, geh raus und wähle!

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The conservative dilemma

„Voting won’t change anything“ and „Always the same parties will win the election” are just a few arguments of people, who are usually not going to vote. However, there is a huge group of citizens who is voting. But most of them vote for the ‘classic’ parties, like CDU or SPD. So, we are stuck in a conservative dilemma in Germany. By Mighty M.

In my opinion, Germany should not be such a conservative country anymore. We need a political reformation, especially in the environment and digital branches. Just have a look at recent ”gates”: Cars in Germany produce too much emissions, every year millions of insects are dying because of pesticides and so on. Also, Germany has one of the worst digital infrastructures in Europe. Should a state like Germany, which is proud of his technical industry, not be one of the leading digital countries?

No need for change?

I understand why people vote for conservative parties. We have a strong economy; our welfare is good and there is almost nothing you cannot do in this country. Why elect other parties, when my life is good now? But sometimes, living in today’s Germany feels like living in the year 1980. We have to open our minds for new ideas, instead of living in the past. Of course, at the moment, everything is fine. But thinking of the future is also important. Maybe our environment is destroyed in 20 years and then we cannot change it anymore. Our big parties are just too big and issues like sustainability are not so important for them (I don’t say it doesn’t exist for them, it’s just not enough). Green, liberal or even new parties instead are way too small for making a change.

Our political soup

If I had to describe our political situation, I would describe it as soup. It tastes good and is made the same way for years. But there is not much pepper and spices in it and this soup is a little bit unhealthy, too. So, do not stay at home and think our political system won’t change and your vote does not matter. Better think: our political system won’t change, just because of you staying at home. If you’re happy because life is good for now, show it and vote for CDU. If you’re not happy at the moment, vote for another party. But do not whine about our politics afterward, when you decide to sit on your couch on election day, instead of taking a 30 minute walk to the election office and make a small cross. Go out and vote!

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10 KOMMENTARE

  1. Guten Tag.
    Nichts für ungut und nicht böse gemeint.
    Aber wenn ich lese: “… Natürlich ist momentan alles gut. …”, dann stellen sich mir die Nackenhaare und es läuft mir eiskalt über den Rücken.
    Für die (gehobene) Mittelschicht, aus der Herr Krüger höchst mutmaßlich stammt, mag dies noch stimmen.
    Aber diese Gruppe schrumpft.
    Millionen “Hartzler” / ALG II – Leistungsberechtigte stehen unter dem unsinnigen Damoklesschwert, in ihrem Existenzminimum um bis zu 100% sanktioniert zu werden. Flüchtlingsfamilien werden beschimpft, bedroht, Flüchtlingsheime werden angezündet.
    Wen meint Herr Krüger eigentlich mit “Würze”? Die präfaschistische AfD? Nur eine Frage.
    MfG
    Burkhard Tomm-Bub, M.A.

  2. Ich muss mich auch an dem “alles in Ordnung” aufhängen. Was ist denn in Ordnung? Unser undurchlässiges Bildungssystem? Kinder, die kein Frühstück bekommen, weil einfach nicht das Geld da ist? Menschen, die, nachdem die Miete bezahlt ist, entscheiden müssen, ob sie jetzt auch noch den Strom bezahlen oder sie doch lieber Essen kaufen? Obdachlose, die nicht mal mehr eine Wohnung haben? Mangelnde Integration von geflüchteten Menschen? Rentner, die Flaschen sammeln müssen, damit sie sich mal einen Apfel leisten können?

    Es ist vieles eben nicht in Ordnung, zumindest dann nicht, wenn du nicht der Mittelschicht angehörst. Wenn denn wirklich alles in Ordnung wäre, würden wir jetzt nicht sehen, wie die AfD immer stärker wird. Die Menschen, denen es tatsächlich noch gut geht in diesem Land, sollten davon wegkommen die Welt mit einer rosaroten Brille zu sehen, sie sollten sich eingestehen, dass es eben nicht alles in Ordnung ist, dass wir verdammt viele Probleme haben und dass selbst das eigene ach so gute Leben auf der Ausbeutung von Menschen in der dritten Welt aufbaut, also selbst dieses Leben nicht wirklich gut ist.

  3. Ihr feuert aber gleich richtig los – Schaut man sich die offiziellen Statistiken an, geht es den allermeisten Deutschen gut, auch wenn wir uns in Europa umschauen. Und so unsicher unsere Sozialsysteme auch sind – in anderen Ländern sind die vollkommen demontiert worden, übrigens auf deutschen Druck hin. Sich als politische Aktivisten hinzustellen und auf einen Blogger zu schimpfen, der ansonsten zu Games schreibt, ist einfach.
    Natürlich ist vieles nicht in Ordnung, das war es noch nie, aber den Eindruck und die Daten, dass es der großen Mehrheit der Bevölkerung eigentlich nicht an die Existenz geht, gibt es. Dieser Narrativ wird gerade viel und gern im Wahlkampf erzählt und anzuerkennen, dass es für viele so ist, gehört auch zur politischen Debatte dazu. Ihr stellt es in Frage und unterstellt dem Autoren sehr viel, insbesondere, die ‘Realität’ nicht zu sehen, doch davon gibt es viele. Ich glaube, dass nur beide Perspektiven gemeinsam ein stimmiges Bild abgeben. Denn in einem der reichsten Länder der Welt, gibt es Probleme und Armut. Oh wunder, wir nennen es Kapitalismus. Aber denen vorzuwerfen, dass sie stehen wo sie stehen, ist mir zu einfach.
    Es geht im politischen und gesellschaftlichen Diskurs auch um Verständnis füreinander und nicht nur um Kampf. Kämpfen müssen wir schon gemeinsam gegen die Rassisten und Lügner der AfD – konservative, bürgerliche, linke, radikale linke und alle anderen.
    Nur meine Gedanken zur Vermittlung. SK.

    • Ich habe tatsächlich versucht meinen Kommentar Allgemein zu halten und nicht den Autoren des Artikels anzugreifen. Aber – und hier kommt eben mein Widerspruch – es ist eben nicht alles in Ordnung, nur weil es einem selbst gut geht. Ich habe ja einige Dinge aufgezählt, die mensch selbst gerne verdrängt, die aber zum Verstehen unbedingt dazu gehören. Zum Verstehen, warum die AfD zur Zeit dabei ist, drittstärkste Kraft im Bundestag zu werden.

      Es gibt eben Menschen in Deutschland, die sind abgesichert, oder meinen es zumindest, denn spätestens wenn sie ihre Arbeit verlieren, werden auch sie sehr schnell ihre Rücklagen aufgebraucht haben. Es gibt aber eben auch Menschen in Deutschland, die haben diese Absicherung nicht, die haben auch keine Perspektive für die Zukunft, wissen nicht, wie es weitergehen soll. In vielen Fällen ist das auch kein individuelles Versagen – was ja viele, die Abgesichert sind, gerne behaupten. Vielmehr braucht die Mittelschicht, brauchen die Reichen, diese Perspektivlosigkeit, damit sie Menschen haben, die Ausgebeutet werden können, die für den Wohlstand der Reichen, aber zum Teil auch der Mittelschicht sorgen.

      Und das Vergleichen mit anderen Ländern ist auch so ein Ding: Wenn ich in einer Klasse der einzige bin, der in einer Klausur eine fünf erreicht und die anderen alle eine sechs bekommen, dann bin ich tatsächlich der Klassenbeste, aber meine Leistung war dennoch mangelhaft. So ist das auch mit den Vergleichen: Ja, wir stehen im internationalen Vergleich gut da, aber was sagt das tatsächlich über unser System aus?

      • Ich lese daraus einen Erklärungsansatz, dass die unsicheren Ökonomischen Zustände für die AfD und den Rechtsruck in D und der Welt verantwortlich sind. Ich denke, dass stimmt, aber nur zum Teil. Denn schon bei PEGIDA konnten wir sehen, dass dort nicht die “Armen” und “Dummen” mitliefen, es waren “weiße” Mittelstandsmänner, die dort auf die Straße gingen. Viele mit akademischen Abschlüssen, also denen, die allgemein nicht für “dumm” gehalten werden (Auch wenn das trotzdem viele sind). Und dein Ansätz erklärt auch nicht, wieso so viele Millionäre, Reiche und verbeamtete Professoren bei der AfD mitmachen, die keine existenziellen Ängste haben müssten.

        Was das über unser System aussagt? Das es nicht gut funktioniert und wir ein anderes brauchen. Bei aller Kritik, muss ich aber auf die historische Dimension aufmerksam machen, statistisch gesehen, ging es der Menschheit noch nie so gut wie jetzt. Bei der auf D konzentrierten Debatte wird vergessen, dass in China, Indien und anderen Ländern, die Mittelschicht wächst. D.h. deren Lebensbedingungen verbessern sich und auch das kann m.E. nur relational gesehen werden, also in ihrem Kontext. Es könnte andeuten, dass wir, die Menschen in Europa, vielleicht demnächst mal – global gesehen – zu den Verlierern des Kapitalismus werden, denn historisch und global gesehen, waren wir bisher immer die Gewinner (Ja, das ist vereinfachend und die inneren Spaltungen und Probleme überdeckend, aber nur so kann ein Überblick gewonnen werden).

        Von mir aus, kann die Diskussion also auch weitergehen. 🙂 SK.

        • Das liest du falsch, denn das System – also der Kapitalismus – ist für diese Perspektivlosigkeit verantwortlich. Und nun, dass Kapitalisten die AfD wählen und unterstützen, ich glaube, dass das in der Natur der AfD liegt, die den Neoliberalismus noch weiter ausbauen und das Kapital noch weiter bevorzugen möchten. Allerdings reicht es nicht, nur die Elite hinter sich zu haben, denn dann wäre bei der Wahl nicht viel möglich, deswegen braucht es auch Mittelschicht und die Verlierer des Systems. Und da trifft halt auf beide Gruppen dasselbe zu: Die einen sind schon abgestiegen, die anderen haben Angst davor, ebenfalls abzusteigen.

          Klar, alles extrem vereinfacht, aber ich kann nicht in jeden Kommentar erst einmal einen halben Aufsatz über die komplexeren Zusammenhänge schreiben, deswegen vereinfache ich.

          Im übrigen halte ich nichts vom Ausdruck “Dumm”, habe ich in meinen Kommentaren auch nicht verwendet. Nur, weil dein Einkommen nicht ausreicht, um davon zu überleben, ist ein Mensch noch lange nicht dumm. Und ein Wähler, der AfD wählt, ist auch noch lange nicht dumm. Damit machen wir es uns viel zu einfach, damit unterschätzen wir auch den politischen Gegner und eigentlich wollte ich auch nur aufzeigen, dass es zwischen dem erstarken der AfD und dem Fakt, dass eben nicht alles in Ordnung ist, ein Zusammenhang besteht.

          Ansonsten noch einmal zu den Vergleichen: Du kannst sie gerne machen, aber es ändert nichts daran, dass eine Rentnerin, wenn sie zu wenig Rente bekommt, am Ende des Monats hungern muss, oder sie eben den Strom nicht bezahlen kann. Sie bringen also nicht viel, wenn wir über lokale Probleme sprechen. Natürlich will ich, dass die Welt insgesamt ein besserer Ort wird, aber solange wir lokal dem Kapitalismus nichts entgegen zu setzen haben, solange werden wir auch global dem Kapitalismus nichts anhaben können.

    • Guten Tag Herr oder Frau “Redaktion undogmatisch.net”.
      Keineswegs. Sie sind im Irrtum.
      Es gibt Dinge, die sind nicht “verhandelbar”, oder “kompromissfähig”.
      Man kann nicht ein “bisschen tot” sein, oder ein “bisschen schwanger”, usw.
      Der utilitaristische Ansatz: “aber der Mehrheit geht es doch gut”- den empfinde ich auch als tendenziell menschenverachtend. Denn – in der Tat – der Wohlstand einiger geht auf Kosten von Gesundheit und Leben vieler. Das ist für MICH keine Perspektive.
      Und das sind keine Meinungen, das sind belegte Tatsachen. Sie zu leugnen, schafft diese Sachverhalte nicht aus der Welt.
      Ganz, ganz schlimm auch der Vergleich mit “woanders”. Da sind wir dann alsbald bei der “relativen Armut”. Zynisch, nur zynisch ist das.
      Max Uthoff hat dazu eigentlich alles wichtige bereits 2015 gesagt.
      Ich empfehle ganz dringend, sich hier einmal zu informieren.
      https://www.youtube.com/watch?v=mMwVDMy5oF4
      Und ja, richtig. Mit Samthandschuhen fasse ich den Kommentator hier nicht an. Dazu ist meine Betroffenheit und meine Empathie zu groß.
      Ich finde es grundsätzlich gut, wenn Gamer u.ä. sich dann doch mal für das Leben um sie herum, für die Gesellschaft, für Politik interessieren. Wirklich.
      Insofern bitte ich, meine Worte nicht persönlich zu nehmen. Die Härte gilt nicht der Person, nicht dem Menschen: sondern den Meinungen und Thesen.
      Es war gewünscht, dass hier Leben herrscht, diskutiert wird. Dass dies nur sanft und zart zu geschehen hat: war mir bis jetzt nicht klar.
      Nun ist es das.
      Gruß
      Burkhard Tomm-Bub, M.A.

      • Dann werde ich mich auch mal zu Wort melden, um hier einige Dinge zu meinem Beitrag zu erklären. Erstmal zum mir wichtigsten Anliegen: Nein ich möchte nicht die AfD als Würze in der Politik, warum kann man sich bestimmt denken. Ich finde tatsächlich “Die Partei” ziemlich spannend im momentanen Wahlvorgang. Klar, es ist eine Spaßpartei und sie haben kaum politische Ziele. Aber sie machen auf Missstände aufmerksam, worauf die anderen Parteien schließlich reagieren müssen und das könnte mal zu interessanten Debatten im Bundestag führen. Sonneborn hat da schon ein paar Aktionen im EU Parlament gebracht, die Fehlverhalten von EU Politikern aufgedeckt haben. Könnte auch im Bundestag spannend werden.

        Ok zu den Worten “Es ist doch alles in Ordnung im Moment”: Das klingt naiv, das gebe ich zu. Das ist auch nicht meine volle Meinung. Ich kenne finanzielle Probleme, Rassismus und mangelnde Integration schon alleine aus meiner Wohngegend. Nicht von mir selbst, da habt ihr recht. Ich bin wohlbehütet aufgewachsen, was nicht heißt, dass ich mich für solche Themen nicht interessiere. Ich kann es nur nicht verstehen, wie Menschen dann entscheiden, nicht zur Wahl zu gehen und solche Probleme auszusitzen. Das wollte ich damit ausdrücken.

        Einige Worte haben mich tatsächlich persönlich getroffen und viele Dinge die hier angesprochen werden, wollte ich absolut nicht ausdrücken. Es wurde etwas viel in mich hineininterpretiert durch einen kleinen Text, was nicht stimmt und das hat mich etwas verstimmt. Aber ich bin so etwas auch nicht gewöhnt, da ich wie gesagt nicht in der politischen Szene aktiv bin. Doch trotz dass ich ein Gamer bin, setze ich mich gerne mit der Gesellschaft und politischen Debatten auseinander. Was übrigens auf viele Nerds zutrifft, die äußern sich bloß selten. Das nur so nebenbei 😉

      • Aus der Signatur SK wird klar, Burkhard Tomm-Bub, dass eine spezifische Person der Redaktion antwortet.
        Ich sah meinen Beitrag eher als Teil der Diskussion, ohne, dass ich ausschließlich meine eigenen Meinung zum Ausdruck brachte. Es geht aber auch nicht darum “sanft und zart” zu diskutieren, sondern darum, angemessen und die Person zu achten, dazu hat ja der Autor nun auch schon selbst etwas geschrieben, nur darum ging es uns. Hart in der Sache soll und muss eine Diskussion sein.
        Und dazu kommen wir gleich. Sie sagen, dass wenn wir von “relativer Armut” sprechen, sei das zynisch, einfach zynisch. Naja – das sehe ich anders, sprechen Sie bspw. von Menschen, die auf Hartz IV angewiesen sind, dann sind diese in der Regel “nur” relativ arm, d.h. im Vergleich zur restlichen Bevölkerung. Absolut Arm, das ist der Gegenbegriff zur relativen Armut, bedeutet u.a., dass die Person weniger als 2 US-Dollar pro Tag zum Leben hat. Wikipedia schreibt dazu noch etwas mehr: https://de.wikipedia.org/wiki/Armut
        Ich bin gespannt auf deine Antwort. Und nun ganz deutlich: Für die Redaktion: Sebastian Kunze.

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